Heidelberg (eine Art Liebeslied)

Wolken spiegeln sich in Fenstern
ohne ihn ist der Himmel leer.
Wolkenfetzen wie Gespenster
Und in mir ist gar nichts mehr.
In mir find’ ich gar nichts mehr.

Er saß mir gegenüber
war längst nicht mehr hier
er sah mich an, ich wusste nicht
war das immer noch er
oder nur ein Bild von ihm
nichts als ein Bild von ihm.

Wolken spiegeln sich in Fenstern
ohne ihn ist der Himmel leer.
Wolkenfetzen wie Gespenster
Und in mir ist gar nichts mehr?
Ist da wirklich gar nichts mehr?

Hab die Tage nicht gezählt
seit er die Stadt verlassen hat
hundert Tage, hundert Jahre
aufgelöst und unsichtbar
wie Salz in einem Wasserglas
nur Salz in einem Wasserglas.

Wolken spiegeln sich in Fenstern
ohne ihn ist der Himmel leer.
Wolkenfetzen wie Gespenster
Und in mir ist gar nichts mehr
Verdammt, da ist nichts mehr.

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