Ostern – Nachdenken über Gott Teil 2

Ist Gott ein Hoax, eine
Fehlermeldung, mit der wir uns
in die Irre führen lassen?
Äonenlang.
Oder führen wir uns selbst?
Religion, ein Denkfehler?
Einer, der uns die Unschuld raubt
und uns abtrennt von uns selbst,
vom Bewusst-Sein und
von der Erkenntnis des Lebens.
Bewegungslos,
in Fesseln vergehend,
vertrocknende Seitenarme
des ewigen Flusses.
Religion lässt genug Wasser,
um nicht zu verdursten,
doch nie genug,
um ohne Durst zu sein.
Durst, den es nicht gäbe
ohne Religion, und,
ohne Gottesidee.
Gott los sein, das Leben
annehmen in seiner Fülle,
in seinem Nichts und Alles.
Vorletzter Satz,
des Nazareners am Kreuz,
Mein Gott, warum
hast Du mich verlassen?
Oder in anderer Übersetzung,
Mein Gott,
wie hast Du mich erleuchtet.
Sie schließen einander nicht aus.
Im Loslassen der Religion,
und der Gottesidee,
in der Verlassenheit, ruhen
Erlösung und Erleuchtung.
Und unabwendbar
klingt der letzte Satz
Es ist vollbracht.
Die Gottverlassenheit,
ein Fluch, oder der
Keim der Auferstehung?
© gabi m. auth

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