Wüstenwind

Manchmal,
wenn der Wind
aus der Wüste
durch mein
Wesen zieht,
bringt er die
Erinnerung
an jene Zeit,
als mein Herz
zerbrach.

Versunken
trieb es in
Leere und
Dunkelheit,
bis einer es
neu belebte
und es erwachte,
eingeschnürt
in ein Korsett
aus Tränen.

Ziellos
umhertaumelnd
in Lust und
Leidenschaft,
gierig nach Leben,
liebesdurstig.
Einer kam,
hob es auf und
hütete es wie
einen Schatz.

Allmählich
heilte es,
schwanden Tränen
und Scham, und
der Wüstenwind
ist nur ein
freundlicher,
alter Mann,
dem ich lächelnd
mein Wesen öffne.

2 Gedanken zu “Wüstenwind

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