Ins Herz gefallen

Deine roten Jeans und die Gitarre, die du spieltest.
Auf dem Teppich saßen wir. Ein Kelim oder so.
Der Duft deiner Haare, so nah, verwirrte mich.
Ich hatte Gründe, mich nicht zu verlieben,
so kluge, wo waren die?

Später pflücktest du Blumen. Aus einem Betonkasten am Straßenrand,
gabst sie mir und lachtest, deine Augen
grün irgendwie, oder grau.
Unsere Finger berührten sich. Kurz nur. Zu lang.
Die Hitze in meinem Gesicht. Ich verbarg sie hinter Haaren.
Fühlte mich seltsam. Eine Königin ohne Land.

Unsere Körper erforschten wir. So neu. Und Haut.
So köstlich sanft. Und wir küssten uns. Wieder und wieder.
Liebten die Dunkelheit ins Licht. Dein Herz neben mir.
Haut an Haut ist Leidenschaft und Lust wie unzerbrechlich. Irgendwie.
Und die Gründe, die klugen. Ins Herz gefallen,
Sehnsucht geworden.

2 Gedanken zu “Ins Herz gefallen

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