Denken

Gedanken.
Ungebärdige, fremdartige Kinder.
Laufen davon in alle Richtungen.
Kichern und spotten.
Zeigen den Mittelfinger.
Bilder türmen sich auf.
Dunkel.
Die Zukunft hat keine Farben.
Alles scheint verloren.
Liebe. Freude. Leben.
Selbst die Gegenwart,
in der eben noch
die Sonne leuchtete,
ist nun grau,
neblig, düster.
Ich laufe los,
hastig,
ungeschickt zunächst,
ehe der Nebel alles frisst,
was Schönheit atmet.
Ich stolpere,
finde das Gleichgewicht,
nehme Fahrt auf und renne.
Renne, bis die wilden Gedanken
eingefangen und in der
Wirklichkeit verankert sind,
koche Tee, beobachte,
wie die Sonne hervorbricht.
Hinter den Wolken,
dieses große Strahlen.
Es füllt den Innenraum.
Am Grunde des Verstandes
verblassen die düsteren Bilder.
Schweigend und spurlos.
Gedanken.
© gabi m. auth

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s