Zieh mit dem Fluss

Geh nicht hinaus,
draußen lauern sie,
fahle Gestalten wie
Asche im Nebel,
gebeugt, gescheitert,
verloren in sich.
Sie sehen dich nicht.

Vermeide die Stadt,
den Leierkastenmann.
Mit toten Fingern,
mit knochigem Grinsen
treibt die Orgel er an,
verloren in sich.
Er sieht dich nicht.

Sieh auch nicht hin,
wenn sie rennen,
wenn sie fliehen,
vor ihrer Sinnlosigkeit,
die Münder wie Gräber,
verloren in sich.
Sie spüren dich nicht.

Dreh der Welt
den Rücken zu,
zieh mit dem Fluss
und bleib bei dir,
nur Du und Du.
 

Ein Gedanke zu “Zieh mit dem Fluss

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