Ist

Fast alles, was ich zu wissen meine,
Spekulation.
Der Rest eine Mischung aus Fetzen
von Erkennen und
Schweigen.

Das meiste, was ich über andere denke,
Mein Spiegelbild.
Der Rest ein Pottpourie aus
echter Wahrnehmung
und Illusion.

Was ich will und meine,
was ich fühle und,
wie ich scheine,
ob ich schreie oder flüst’re.
Nur Metaphern für mein Leben.
Für Abneigung und Sympathie,
für Morgen und für Gestern.

Was ich mich nicht zu denken traue,
nicht zu fühlen wage,
nicht sehen oder
erkennen will.
Wahrheit.

Was ich wissen könnte,
wenn ich furchtlos wäre,
wirklich sähe,
wach und urteilsfrei,
ist Liebe, bin ich,
ist jetzt.

Ist.

2 Gedanken zu “Ist

  1. Den Schluss finde ich stark! Störe mich nur an der Uneinheitlichkeit der Interpunktion… – und: kann es sein, dass ein „du“ fehlt in „wenn furchtlos wärst“? (diesen Meckerteil des Kommentars kannst Du gerne löschen)

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